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Wir machen es anders

20Dez. 2016

Wenn der Schuldenberg wächst und die Verbrauchersolvenz droht, sehen viele Menschen gar keinen anderen Ausweg mehr. Doch es gibt ihn.
Was die meisten Schuldner nicht wissen, die Gläubiger sind in vielen Fällen sogar bereit auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Zugegeben, nicht alle und gleich gar nicht nach Inso §305 was von vielen Schuldnerberatern als Lösung offeriert wird. Auf diesem Weg befinden Sie sich eigentlich schon im Beantragungsverfahren zur Verbraucherinsolvenz, aber das wollten Sie ja gar nicht!
 
Sieht der Gläubiger in den Verhandlungen, dass er eine realistische Chance hat wenigstens einen Teil seiner Forderung zu bekommen, dann wird er sich wahrscheinlich auf den Deal einlassen. Aber auch hier muss man beachten, dass der Gläubiger nie im Voraus komplett verzichtet, denn da hat er keine Möglichkeit mehr seine Forderung bei einem Insolvenzverfahren anzumelden, da er ja verzichtet hat. Denn der Gläubiger weiß auch, ist das Insolvenzverfahren des Schuldners erst einmal eröffnet, sind die Chancen, die volle Forderung noch zu bekommen, äußerst gering. Er muss wahrscheinlich also ohnehin Abstriche machen und vielen Fällen geht er gar komplett leer aus.

Sieht der Gläubiger in den Verhandlungen, dass er eine realistische Chance hat wenigstens einen Teil seiner Forderung zu bekommen, dann wird er sich wahrscheinlich auf den Deal einlassen.

Dazu muss der Schuldner natürlich glaubhaft vermitteln, dass er bereit ist, den ausgehandelten Teil nunmehr auch wirklich zu bezahlen. Hat der Schuldner kein Einkommen, muss er versuchen, den Gläubiger zu überzeugen, dass andere Personen, wie Eltern, Großeltern oder Freunde das Geld vorstrecken.

Günstig ist es auch immer, wenn frühzeitig reagiert wird. Denn um seine Forderung durchzusetzen, muss der Gläubiger nach seinen Mahnungen nun einen Mahnbescheid beantragen oder die Forderung sofort gerichtlich versuchen durchzusetzen. Das Problem dabei ist, es kostet den Gläubiger erneut Geld. „Er wirft also gutes Geld, dem schlechten Geld hinterher“, ist ein Spruch der da gerne Verwendung findet.

Die Verhandlungen kann natürlich jeder Schuldner mit seinem Gläubiger selber führen, doch die Erfahrung hat gezeigt, dass dies nicht unbedingt sehr erfolgreich ist. Denn oft begegnen sich Gläubiger und Schuldner nicht auf Augenhöhe und es sind im Gespräch eine Menge Emotionen dabei, die unterm Strich eine positive Verhandlung scheitern lassen.

Ein weiterer Pluspunkt bei den unseren Verhandlungen ist unsere Unabhängigkeit. Wir machen uns vorher natürlich ein Bild von der Gesamtsituation des Schuldners und kennen die Möglichkeiten des Schuldners. Der Gläubiger wird also im Zweifel unserer Beurteilung  mehr Glauben schenken, als er das vielleicht dem Schuldner gegenüber bereit ist. Denn der hat ja sein Vertrauen schon verspielt, indem er nicht bezahlt hat.
 

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